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Montag, 30. Dezember 2013

Dancing Queen

Hattet Ihr sie auch mal, die ABBA-Zeit..?

Meine ältere Tochter ist mittendrin.


Sie tanzt für ihr Leben gerne...

...und einfach wunderschön.


Da wir keinen Fernseher haben, gibt es auch keine Vorbilder, denen sie folgt...
...sie tanzt, weil sie gerne tanzt.


Von zu viel ABBA kriegt man ziemlich bald endlose Ohrwürmer...:-)
Darum greift Mutter jeweils schnell zum ipod.

Und dann gibt es Augen-Blicke, in denen die Zukunft etwas preisgibt. So scheint mir das folgende Bild. Darauf sieht sie aus wie ein Teenie. Meine 5-jährige.

Hoppla, was kommt da auf uns zu...?!? ;-)
Lesley.
<3

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch, besinnliche Rauhnächte und ein wunderschönes 2014!!!!

May All Beings Be Happy.

Dienstag, 23. April 2013

Tinka Bella

TinkaBella ist eine Schnittmuster-Kombi aus einem Mantel und einer Mütze für Mädchen.
Ich habe mich - voller Erwartung an die wärmeren Tage - an die Mütze gewagt.

Es ist eine Wendemütze. D.h. sie ist von innen und von aussen verzierbar.
Ich habe mich auf der einen Seite für kalte Töne und auf der andern Seite für warme Töne entschieden.

Die eine Seite mit Cupcake:


Bis jetzt wurde sie leider erst ein Mal gebraucht...
...dafür mit Blick auf den Alpstein...;-)


Und nun die "Rückseite":


...mit Kirschenfräuleinstickerei...


...die wunderschönen Rehlein-Stoffe in rosé und hellblau sind von Kokka.

Die Stoffe sind von hier. (Jedoch von 2011...aber den Shop kann ich Euch wärmstens empfehlen!)

Schnittmuster von hier,
Stickdateien von hier.

Montag, 22. April 2013

Zwerge

 Letzte Woche haben wir uns eine Zwergenfamilie gebastelt...


Auf der Rückreise vom Emmental ins Appenzellerland, sind wir hier, in Huttwil, vorbei gefahren und haben uns mit Material eingedeckt...

...es ist eine wundervolle Arbeit, an einem ruhigen (und verschneiten...:-/) Nachmittag diese kleinen Wichtel mit den Kindern zu basteln.

Dazu braucht man lediglich dicke Pfeifenputzer, eine Filznadel, evtl. kleine Glöckchen und dann natürlich Wolle! Hautfarbene, gekräuselte Bärtchenwolle und kardierte Wolle in allen möglichen Farben...





...und dann kann man sie noch so schön benennen...;-)

Sonnige Grüsse!

Montag, 25. März 2013

Kookoo - die Vogeluhr

Leider ist unsere berühmte (und v.a. berüchtigte, gäll, Kinga und Coni...?!? ;-)) Tierstimmen-Uhr in die Brüche gegangen...

...so schade. Keine Sau mehr, die mittags grunzt, keine Biene mehr, die uns daran erinnert, dass wir eigentlich schon längst im Bett liegen sollten...

...aaaber wir haben dafür eine neue Uhr der selben Marke "kookoo" gekauft. Nämlich tatsächlich eine Kuckucksuhr! Sie sieht etwas futuristisch aus, es ertönt aber zu jeder vollen Stunde, nach Wahl eine andere (richtige!) Vogelstimme. (Oder aber immer dieselbe, oder immer der Kuckuck...nach Belieben verstellbar...:-))

Die Pendel und die Vögelchen werden in verschiedenen Farben geliefert und sind auswechselbar. Heute rot, morgen blau,...

...und zu jeder Stunde rennen die Kinder ins Lernzimmer, um den Vogel zu hören...
...welcher ist es jetzt?
Amsel, Nachtigall oder Pirol...?



Donnerstag, 21. März 2013

Schneeart

Für Euch ein paar Eindrücke unseres schneereichen Winters...



Wir waren völlig eingeschneit. Es war draussen so still wie nie. Nicht mal den Bach hörten wir mehr rauschen. Alles schlief unter einer dicken weichen Schneedecke.




Und dann, plötzlich kam sie. Die Sonne...


...und alles glitzerte und funkelte. Lauter kleine Schneekristalle glänzten und leuchteten  in der goldenen Sonne um die Wette. Einfach traumhaft...

...und mit so viel Schnee kann man so gut spielen. 
Landart, oder besser gesagt Schneeart ist entstanden. 
Die Natur selbst ist die beste Inspiration... 
...Schneeart à la Andy Goldsworthy...;-)


Und was natürlich auch nicht fehlen darf bei so viel Schnee:

ein IGLU!


Es wurde so richtig gross, mit einem langen Gang und am Ende eine grosse Schneehöhle mit Platz für vier Kinder und Papi!

Was für ein Winter!

Mittwoch, 25. Juli 2012

Sommer

Mittlerweile hat der Hochsommer Einzug gehalten 
und wir geniessen die Natur und den Sommer in vollen Zügen. 

Wir spielen, bauen, baden, stauen Bächlein, 
schnitzen Zauberstäbe, erzählen und hören Geschichten, 
machen Feuer, basteln mit Blättern, 
Steinen und allerhand Naturmaterialien 
kleine und grosse Kunstwerke.

Die Natur verwöhnt uns auch mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten...



Auch beim Kochen und Backen sprüht die Fantasie, und es entstehen richtige Kunstwerke...




...und Jamie hat nebenbei noch ein paar neue Buchstaben dazu gelernt...

...zudem haben wir unsere Feuerstelle ausgebaut mit Dreibein und Pfadikochtopf, sodass wir bei Gelegenheit ein richtiges Wald- oder Gartenmenü kochen können.

Heute gab's eine wunderbare Suppe im Topf über dem Feuer...


...und jetzt sind wir satt, geräuchert und haben ein richtiges Abenteuer erlebt!

Geniesst den Sommer!




Edit: Ja, es ist ein richtiger Pfaditopf, swiss made! Den gibt's in verschiedenen Grössen. (Für uns als 6-köpfige Familie habe ich einen 6.5l bestellt.) Und Dreibein und Topf kommen von HIER...

Freitag, 15. Juni 2012

Bruderglück

Es sind die schönen und wichtigen Kindheitserinnerungen.
Die intensiven Momente.
In denen man träumt.

Von neuen Welten, Abenteuern, der Zukunft,...

...und manchmal entstehen diese Momente ganz plötzlich.
Einfach so, an einem wunderschönen Abend im Kieswerk.







Donnerstag, 17. Mai 2012

Beltane

Es ist doch schon eine Weile her und doch möchte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten. Es war der Abend des 30.Aprils. Beltane. Das Fest der schönen Jahreszeit.

Wir banden für jedes Kind einen Blumenkranz mit Blumen aus der Umgebung.
Lior hat ihn sich selber gebunden:






...und sogar der kleine Jim hat einen Blumenkranz bekommen:


In der Natur kann man mit den Kindern so schöne Feste feiern. Und es braucht nicht viel, kann aber nach Belieben ausgeschmückt werden. Danach gab es wieder einen grossen Teig, aus dem die Kinder Brötlein formten. Da gab es vom Pandabär bis zum Wollknäuel die verschiedensten Sujets...;-) Den Maibaum konnten wir schliesslich nicht mehr aufstellen, weil das Wetter wechselte. 
Es war ein wunderschöner Tag und am Abend feierten die Erwachsenen alleine...aber davon gibt's keine Bilder...;-)

Dienstag, 21. Februar 2012

Das Leben ist schön...

Bei vier Kindern ist es manchmal ganz besonders, wenn man nur mit einem etwas unternimmt. Und sei es in der Nähe des Hauses, mitten in der Natur.

Es sind wunderschöne und stimmungsvolle Momente, die ich geniesse. 
Und ich glaube, die Kinder auch...









Unsere Schlittelwiese:






Samstag, 11. Februar 2012

Geburtstag und Geburtsbericht Alleingeburt

Meine Lieben!

Heute möchte ich Euch über einen ganz besonderen Tag berichten.
Ein Tag, der unser Leben veränderte...


Wir haben ihn dieses Jahr gefeiert. Eigentlich stattgefunden hat er letztes Jahr.
Am 26. Januar.




Es war ein kalter Morgen. Damals gingen die Kinder noch zur Schule und in den Kindergarten und ich begleitete sie jeden Morgen früh mit dem Auto in die Stadt. Das Autofahren war nicht mehr so angenehm mit dickem Bauch. Und mein Baby liess sich Zeit. Ich freute mich auf die Geburt und den Tag, an dem ich es zum ersten Mal in meine Arme schliessen durfte. Zu Hause war alles vorbereitet. Die Decken, die Tücher, die Lichter, die Wanne, alles war bereit. Das Baby durfte kommen.
Am Morgen dieses 26. Januars fuhr ich also mit allen 3 Kindern und meiner Mutter, die mich jeweils mittwochs besuchte, in die Stadt, brachte den Ältesten zur Schule, danach den 2. in den Kindergarten. Da bin ich noch eine Weile geblieben, bin auf einen Stuhl gesessen und habe den Kindern zugeschaut.
Auf einmal spürte ich das Bedürfnis, mich zurück zu ziehen. Plötzlich wollte ich sofort nach Hause. Da ahnte ich es. Es war soweit. Ich verabschiedete mich und lief zum Auto zurück, wo meine Mutter und meine Tochter auf mich warteten. Eigentlich wollten wir in die Stadt, nach Zürich ins Café Felix am Bellevue. Aber ich kam zurück zum Auto, schaute sie an und sagte: "Es ist soweit! Lass uns nach Hause fahren..." Sie machte grosse Augen, setzte sich sofort ans Steuer und wir fuhren los. Just an diesem Morgen hielt Claudio einen Vortrag vor versammelter Ärzteschaft. Also wartete ich noch 10 min, dann rief ich ihn an. Er sagte, er nehme den nächsten Zug und ich antwortete, dass ich zu Hause auf ihn warten und ihn über mein weiteres Befinden informieren würde. Wir verblieben so. 
Zu Hause angekommen, legte ich mich aufs Bett und versank in meine tiefe Entspannung, die ich seit Monaten täglich geübt hatte. Ich spürte in mich hinein, fragte, wie es meinem Baby ging und wusste auch, dass es tatsächlich stimmte. Noch am selben Tag würde ich es in meine Arme schliessen können. Also griff ich erneut zum Hörer und teilte Claudio mit, dass er doch jetzt ein Taxi nehmen solle. 
Eine halbe Stunde später war er da. Meine Mutter verabschiedete sich und nahm meine Tochter zu sich.
Claudio liess die Geburtswanne einlaufen, zündete Kerzen an und wir machten es uns gemütlich. Ich hatte extra weisse, durchscheinende, aber undurchsichtige Vorhänge gekauft, damit wir beim helllichten Tag nicht die Rollläden schliessen mussten. Die Stimmung war wunderschön. Die flache Januarsonne schien wärmend durch die Fenster in die Geburtswanne. Ich lief umher, tanzte und schaukelte und entspannte mich bei jeder Welle. Irgendwann verspürte ich das Bedürfnis, ins warme Wasser zu steigen. Es war so angenehm. Wir unterhielten uns und lachten. Claudio wärmte uns ein Mittagessen. Aber dazu sollte es nicht mehr kommen. Zumindest nicht vor der Geburt. Inzwischen tauchte ich tiefer. Immer tiefer in die wunderbare Entspannung. Ich beatmete sanft meine immer stärker werdenden Wellen und es herrschte eine heilige Stimmung. Als ob die Zeit stehen geblieben war.
Dieser Zustand dauerte eine Stunde. Gefühlt war es zeitlos. In einer anderen Sphäre. Es war ruhig. Ganz still. Und auf einmal hatte ich das Bedürfnis, mitzuatmen. Mein Baby nach draussen, in diese Welt zu entlassen. Ich lehnte mich nach vorne, stützte mich auf den Wannenrand und kniete. Da kam er. Zuerst der Kopf. Ich streichelte ihn und Wellen der Freude und des unbeschreiblichen Glücks überkamen mich. Bei der nächsten und letzten Welle der Rest des kleinen wundervollen Wesens. Da war er. Sky.
Wie ein Fischlein aus dem Wasser ist er zu uns gekommen. Der kleine Wassermann.

Und nun ist schon ein ganzes Jahr vergangen. Sky ist ein grosser, fröhlicher und gesunder Junge. Und wir freuen uns jeden Tag über und mit ihm...

Von Herzen, Romy

Hier könnt Ihr den Geburtsbericht 
meiner 1. Alleingeburt lesen und hier 
den Bericht meiner 3. Geburt alleine zu Hause...


Montag, 6. Februar 2012

Jamie und die Pilze, Klappe die 2.

Vor einiger Zeit habe ich Euch über meinen Sohn Jamie und seine Faszination zu Pilzen berichtet. Wisst Ihr noch? Mittlerweile hat er ein Pilzzuchtset von seinem Onkel zu Weihnachten bekommen. 



Jetzt gibt es bei uns also jede Woche Champignons vom Feinsten! Die sind so gut und saftig, wie ich noch keine gekauft habe...




Sind die nicht grossartig?!? Und die kommen immer wieder! Während 4 Monaten...
...man kann so ein Pilzzucht-Set hier bestellen.


Freitag, 25. November 2011

Herbstgedanken

Ja, ich finde tatsächlich, dass man diesen grauen Nebelschwaden hier draussen noch das Herbstetikett anhängen darf. Sie gehören noch nicht zum Winter. Es herrschen zwar schon minus-Temperaturen, jedoch fühlt es sich noch nicht so an.

Ich mache mir über allerlei so meine Herbstgedanken. 
Wie einige von Euch schon wissen, wurde über uns letzten Mittwoch in der Zeitung und heute im Fernsehen eine Reportage gemacht. Eigentlich über uns und Schule zu Hause. Das war für mich eine spannende Erfahrung. Die Medien sind für mich sowieso ein zweischneidiges Schwert. Zum einen habe ich es innerlich nicht abgelehnt, dass man über uns und vor allem was wir so tun, berichtet, jedoch wusste ich im Voraus, dass es immer anders klingt, wie wenn man es selber aufschreiben würde oder, wie im Film, selber zusammenschneiden würde. (Das habe ich doch so gar nicht gesagt, oder?!? Oder zumindest habe ich es nicht so gemeint...?!?) Es werden jeweils Bruchstücke verwendet von alledem was gesagt wurde. Und das klingt eigentlich immer fremd.
Am Einfachsten wäre es, ein kurzes, prägnantes Statement zu liefern. Eines dass jedermann und Frau versteht. Z.B. "Wir machen homeschooling, weil wir finden XYZ." Wie man sich das gewöhnt ist aus der Schule beispielsweise. Dort wo man gelernt hat, zu allem irgend eine Meinung zu formulieren. Weil man sich sonst etwa als uninteressiert oder gar einfältig geoutet hätte.
Nur, bei gewissen Themen ist das eben nicht so einfach. Nicht dass wir nicht wüssten, warum wir uns so entschieden haben. Auch nicht, weil wir keine Meinung haben. Aber es lässt sich einfach nicht in wenigen Sätzen, geschweige denn in einem 15 sek. zusammengeschnittenen Interwiev erklären, was unsere Beweggründe oder welches unsere Gedankengänge sind. Die Geschichte beginnt vor Jahren, wir haben zig Bücher zu diesem Thema verschlungen, Beiträge, Erfahrungsberichte und Artikel gelesen, Schulbesuche gemacht, in Elterngesprächen ausgetauscht und vorallem unsere Kinder beobachtet.
Da müsste man direkt selber ein Buch schreiben.
Wer weiss, vielleicht einmal...;-)
Frühestens im Pensionszeitalter wieder. >lach<

Falls es Euch doch interessiert, hier die links dazu:

Nun möchte ich Euch aber ein paar wunderschöne, herbstliche Bilder nicht vorenthalten. Meine Mutter, eine stolze Grossmutter, hat vor einiger Zeit drei wunderschöne Parkas für die Kinder genäht.
Und wir haben dann noch die Stickmaschine rattern lassen. Mit Stickdateien von hier.


Ach, ich liebe so verspielte und individuelle Kindermode...
...eben so wie auch die Kinder sind.

Mittwoch, 16. November 2011

Jamie & die Pilze

Mein 5-jähriger Sohn ist ganz verrückt nach Pilzen. Und zwar nicht um sie zu essen. Sondern um sie zu suchen, zu finden, zu bestimmen, zu untersuchen und zu zeichnen.
Und eigentlich würde er am liebsten alle nach Hause nehmen und sie sammeln.


Hey Jamie, ist das jetzt der Pantherpilz oder doch der Schönfussröhrling...?!?

Er kennt sie zwar nicht alle mit Namen, aber er kennt die Pilze und kann mir genau sagen, ob sie essbar, ungeniessbar, wertlos, giftig oder tödlich giftig sind!
(Das sind alles Begriffe aus seinem Pilzbüchlein, die er übernommen hat!)
Und dann schlägt er sein Buch auf der richtigen Seite
auf und zeigt mir den Pilz...