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Donnerstag, 21. März 2013

Schneeart

Für Euch ein paar Eindrücke unseres schneereichen Winters...



Wir waren völlig eingeschneit. Es war draussen so still wie nie. Nicht mal den Bach hörten wir mehr rauschen. Alles schlief unter einer dicken weichen Schneedecke.




Und dann, plötzlich kam sie. Die Sonne...


...und alles glitzerte und funkelte. Lauter kleine Schneekristalle glänzten und leuchteten  in der goldenen Sonne um die Wette. Einfach traumhaft...

...und mit so viel Schnee kann man so gut spielen. 
Landart, oder besser gesagt Schneeart ist entstanden. 
Die Natur selbst ist die beste Inspiration... 
...Schneeart à la Andy Goldsworthy...;-)


Und was natürlich auch nicht fehlen darf bei so viel Schnee:

ein IGLU!


Es wurde so richtig gross, mit einem langen Gang und am Ende eine grosse Schneehöhle mit Platz für vier Kinder und Papi!

Was für ein Winter!

Samstag, 20. Oktober 2012

Die Hühner sind los...

Diesen Sommer hat unser ältester Sohn in einem Werk-Projekt ein Hühnerstall gebaut...



Die Hühner kommen zwar erst im nächsten Jahr, aber wir durften für 3 Wochen die  Hühner einer anderen Familie beherbergen. Der Stall und das Gehege waren vorhanden und das Projekt wurde ein grosser Erfolg. Die Kinder waren völlig begeistert und beschäftigten sich die ganze Zeit mit den Hühnern. Sie pflegten sie, liessen sie aus der Hand fressen, streichelten sie (habt ihr gewusst, dass Hühner gerne kuscheln?!?? - ich nicht...!) und die Eier waren wirklich fantastisch gut. Bei jedem Ei haben sich die Kinder bei den Hühnern bedankt und sie sind uns richtig ans Herz gewachsen. Ja, und jetzt nach diesen 3 Wochen vermissen wir sie sehr und freuen uns schon auf unsere eigenen Hühner im nächsten Jahr!!!


Drei unserer Ferienhühner waren Appenzeller Spitzhauben. Eine Goldtupf und zwei Silbertupf. Wirklich schöne Tiere.
Und die Namen erst! Das will ich euch nicht vorenthalten...

...may I introduce...:








...and last but not least...:



...danke für die wertvolle Erfahrung...*


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Schlangenbrot und Rezept

Bei diesen wunderschönen und warmen Temperaturen waren wir im Tobel in der Nähe unseres Hauses, haben ein Feuer gemacht und leckere Schlangenbrote (auch Stockbrot genannt) über dem Feuer geröstet. Das war so ein wunderbares Mittagessen! Und laut Kinder war das Brot natürlich besser als alles was wir je gegessen hatten...;-)


Zuerst wurden die Stecken vorbereitet und eifrig geschnitzt...




 ...ja, das folgende Bild ist leider unscharf. Aber die Lichtverhältnisse waren nicht optimal und dieses Foto musste halt trotzdem rein...


...und nicht nur geschnitzt wurde da...
...auch genascht! Und der Teig war nicht nur lecker, sondern auch schön weich... 


...dann schön über dem Feuer drehen...


...und dann wurde geschmaust...
...auch Wolf und Maus bekamen was davon...



...und das Spielen und Planschen (mit den Füssen) am Schluss hat auch nicht gefehlt...


...das machen wir bald wieder!



Und? Appetit bekommen? Ich verrate Euch noch das Rezept, so wie wir ihn jeweils machen, den Schlangenbrotteig...

Grundrezept Schlangenbrotteig


1kg frisch gemahlenes Mehl aus Dinkel oder Weizen oder gemischt 
(wer keine Mühle besitzt, kann auch Vollkornmehl 
kaufen (das ist gesünder und hat mehr Geschmack) 
oder aber du nimmst Weissmehl)

1 Würfel Frischhefe
(die beste Bio-Hefe gibt's in der 
Mig*os, finden wir...(danke, Lea, für den Tipp damals!;-))

5 EL Öl
(ihr könnt ein Olivenöl nehmen oder 
ein Omega-3-6 Öl, schmeckt beides gut)

2 EL Salz
(uns schmeckt das fein gemahlene 
Himalaya-Salz am besten)

1/2 Liter Wasser oder Milch
(bei Vollkornmehl und/oder Olivenöl würde ich 
Wasser nehmen und bei Weissmehl 
schmeckt es mit Milch etwas besser)

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Und wie jeder Brotteig, sollte er nicht zu nass und nicht zu trocken oder gar krümelig sein. Den Teig mind. 30 min ruhen lassen und z.B. in einem Tupperware (mit genügend Platz zum aufgehen lassen) mitnehmen.

Als Variante könnt ihr auch noch Kerne, z.B. Sonnenblumen, geschrotete Leinsamen  oder gehackte Nüsse zugeben. Oder ihr mischt ein paar frisch gehackte Kräuter darunter.


Einige wertvolle Tipps fürs Backen im Freien:

  • ein Feuer in ausreichender Grösse entfachen, sodass alle rundherum einen Platz finden um ihr Brot zu rösten...
  • warten, bis keine zu hohen Flammen mehr züngeln und die Glut mit kleinem Holz  und genügend Luft unterhalten
  • am besten eignen sich frische Stöcke, die ihr mind. 20cm an der Spitze schält
  • wenn ihr die Stöcke vorwärmt (nicht anbrennt!), wird der Teig auch von innen schneller gebacken
  • dann nehmt ihr eine grosse Hand voll Teig, dreht eine lange Schlange und wickelt sie spiralförmig um die Stockspitze
  • die Kunst besteht darin, den richtigen Abstand zur Glut zu finden. Bist du zu nah, wird die Rinde schwarz, bist du zu weit weg, dauert es zu lange
  • Um zu testen, ob es schon durch ist - ein Stück probieren! Es sollte von aussen schön knusprig sein und innen wirklich wie ein Brot aussehen. Also nicht mehr teigig! Bei Zweifel reinbeissen und den unverwechselbaren Rauchgeschmack geniessen...:-) 

EN GUETE!!!





Mittwoch, 25. Juli 2012

Sommer

Mittlerweile hat der Hochsommer Einzug gehalten 
und wir geniessen die Natur und den Sommer in vollen Zügen. 

Wir spielen, bauen, baden, stauen Bächlein, 
schnitzen Zauberstäbe, erzählen und hören Geschichten, 
machen Feuer, basteln mit Blättern, 
Steinen und allerhand Naturmaterialien 
kleine und grosse Kunstwerke.

Die Natur verwöhnt uns auch mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten...



Auch beim Kochen und Backen sprüht die Fantasie, und es entstehen richtige Kunstwerke...




...und Jamie hat nebenbei noch ein paar neue Buchstaben dazu gelernt...

...zudem haben wir unsere Feuerstelle ausgebaut mit Dreibein und Pfadikochtopf, sodass wir bei Gelegenheit ein richtiges Wald- oder Gartenmenü kochen können.

Heute gab's eine wunderbare Suppe im Topf über dem Feuer...


...und jetzt sind wir satt, geräuchert und haben ein richtiges Abenteuer erlebt!

Geniesst den Sommer!




Edit: Ja, es ist ein richtiger Pfaditopf, swiss made! Den gibt's in verschiedenen Grössen. (Für uns als 6-köpfige Familie habe ich einen 6.5l bestellt.) Und Dreibein und Topf kommen von HIER...

Donnerstag, 17. Mai 2012

Beltane

Es ist doch schon eine Weile her und doch möchte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten. Es war der Abend des 30.Aprils. Beltane. Das Fest der schönen Jahreszeit.

Wir banden für jedes Kind einen Blumenkranz mit Blumen aus der Umgebung.
Lior hat ihn sich selber gebunden:






...und sogar der kleine Jim hat einen Blumenkranz bekommen:


In der Natur kann man mit den Kindern so schöne Feste feiern. Und es braucht nicht viel, kann aber nach Belieben ausgeschmückt werden. Danach gab es wieder einen grossen Teig, aus dem die Kinder Brötlein formten. Da gab es vom Pandabär bis zum Wollknäuel die verschiedensten Sujets...;-) Den Maibaum konnten wir schliesslich nicht mehr aufstellen, weil das Wetter wechselte. 
Es war ein wunderschöner Tag und am Abend feierten die Erwachsenen alleine...aber davon gibt's keine Bilder...;-)

Donnerstag, 22. März 2012

Springtime

Es duftet nach Frühling!!!
Nach einer längeren Blog-Pause melde ich mich mit erfrischten Frühlingskräften zurück...



So wie unser Empfangshase spriessen Blumen rund ums Haus 
und wir haben noch etwas nachgeholfen:





wir haben schon Eier gefärbt und am Tag des Frühlingsbeginns, am letzten Dienstag, feierlich und ausgiebig gebruncht...:-)





Auf dass Ostara uns ein fruchtbares und erntereiches Jahr beschert, wir unsere Projekte und Träume reich und in ihrer ganzen Fülle umsetzen können.




Leuchtende Farben wie gelb und pink, rot und hellgrün symbolisieren die Fruchtbarkeit. Der dreisträngige Zopf steht für die junge, die reife und die weise alte Frau. Das Eier suchen kommt daher, dass die Hühner früher um diese Zeit wieder begonnen haben, die ersten Eier nach der Winterpause zu legen. Sobald das Tageslicht länger als 12 Stunden anhält, registriert das Hormonsystems des Huhns über die Retina im Auge das zunehmende Licht und das Huhn beginnt nach der Winterpause wieder Eier zu legen. Heute gibt es selten noch Hühner die eine Winterpause einlegen dürfen. (Die allermeisten Legehennen werden den ganzen Winter über mit Kunstlicht beschienen, damit sie weiter Eier legen. Sie werden nach einem Jahr durch neue Junghennen ersetzt.) 
Und warum musste man die Eier suchen? Weil die Hühner frei rumlaufen konnten und ihre Eier irgendwo abgelegt hatten...
...und das wunderschön geschnitzte Holz daneben habe ich von meinem ältesten Sohn bekommen, der sich zurzeit in der Schnitzkunst übt. Ein Zauberstab für Mami.

Einen wunderschönen Frühlingsbeginn wünsche ich Euch von Herzen!
Romy

Dienstag, 21. Februar 2012

Das Leben ist schön...

Bei vier Kindern ist es manchmal ganz besonders, wenn man nur mit einem etwas unternimmt. Und sei es in der Nähe des Hauses, mitten in der Natur.

Es sind wunderschöne und stimmungsvolle Momente, die ich geniesse. 
Und ich glaube, die Kinder auch...









Unsere Schlittelwiese: